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Musiktherapie

Musik löst vielfältige Gefühle aus, die Stimmungen reichen von Wohlgefühl, Freude und Ausgelassenheit bis zu Traurigkeit und Melancholie. Auch Erinnerungen werden durch Musik geweckt.

Musiktherapie macht sich diese Wirkungen der Musik zu nutze und setzt sie therapeutisch ein. Mit Hilfe der rezeptiven Musiktherapie können die Patienten eine tiefe Entspannung kennen lernen. Gleichzeitig werden sie dazu angeregt, ihre Körperempfindungen, ihre Gedanken, Gefühle und Stimmungen sowie ihre Umwelt möglichst vorbehaltlos wahrzunehmen. Und sie können erfahren, wie Erleben und Verhalten – auch in Bezug auf Krankheit und Schmerz – positive veränderbar sind.

Tanztherapie

In unseren Bewegungen kommt unsere Stimmung zum Ausdruck. Geht es mir gut, gehe ich aufrecht mit einem Lächeln, in einer negativen Stimmung laufe ich gebeugt.

In der Tanztherapie können die Patienten lernen, etwas für ihre Stimmung, ihre Beweglichkeit und gegen ihre Schmerzen zu tun. In der Tanztherapie geht es darum, Freude zu erleben, den Körper zu spüren, mit anderen in Kontakt zu kommen. Tanztherapie kann zudem helfen, sich über Bewegung bei Musik mit der Erkrankung und den Schmerzen auseinander zu setzen. In der Tanztherapie erleben die Patienten zudem Ablenkung von Ihren Schmerzen, Sorgen und Belastungen.

Maltherapie

Kreatives Malen ist das freie Umgehen mit Pinsel und Farben, einfach in ungezwungenen Bewegungen Farben aufs Papier zu bringen.

Die Patienten und Patientinnen werden hier ermutigt, mal etwas Neues und Unbekanntes zu machen und kreativ zu gestalten. Sie werden unterstützt, Ideen kommen zu lassen und sie umzusetzen. Wichtig dabei ist, alle bisherigen „Malzwänge“ zu vergessen, sich ganz neu mit Pinsel und Farben einzubringen. Sie können erfahren, wie althergebrachte Ängste vor Bewertung, Beurteilung ihrer Bilder beim kreativen Malen abgebaut werden. Das Malen führt außerdem zur Ablenkung von Krankheitssorgen und den Schmerzen.

Begegnung mit Hunden: Hunde helfen heilen

Seit mehr als 1000 Jahren begleiten Hunde die Menschen als Beschützer, Helfer und Freund.

Hunde sind treue Begleiter und wenden sich bedingungslos den Menschen zu, man fühlt sich nach einer Beziehungsaufnahme fast kompromisslos angenommen. Ein Hund vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, stärkt dabei auch das Selbstvertrauen. Die Vierbeiner können von Schmerzen und Sorgen ablenken sowie zum psychischen und physischen Wohlbefinden beitragen. Mit einem Hund als Gefährten kann man sich entspannen und Stress abbauen. Für Patienten des Interdisziplinären Schmerzzentrums der Fachklinik Enzensberg wird  ein Hundeausflug angeboten. Sie werden von einem erfahrenen Hundetrainer mit seinen fünf Hunden zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Mensch und Natur eingeladen.

Kontakt

Dr. Oliver Kuhnt

Telefon:
08362 12-3541