Unser Behandlungskonzept bei chronischen Schmerzen

Infos zum Therapieprogramm!
Coronabedingte Anpassungen in der Schmerztherapie:

Ausgehend von Ihrem ganz speziellen Krankheitsbild und Ihren persönlichen Anforderungen erstellt das Therapeutenteam ein umfassendes Therapieprogramm. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir dieses im Moment stetig an die aktuell geltenden Corona-Bedingungen anpassen müssen und es daher Abweichungen geben kann.

Das Konzept des Schmerzzentrums an der m&i-Fachklinik Enzensberg beinhaltet das interdisziplinäre Zusammenwirken von Ärzten, Psychologen und Therapeuten verschiedenster Fachrichtungen bzw. Qualifikationen.

Das Behandlungsteam setzt sich wie folgt zusammen: Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen (Orthopädie, Anästhesie, Physikalische und Rehabilitative Medizin), kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Psychologen, Physiotherapeuten unterschiedlicher Spezialisierung, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten, spezialisiertes Pflegeteam, Sozial- und Reha-Berater, Kreativtrainer.

Sie alle stehen im engen Austausch miteinander.

Eine effektive Therapie chronischer Schmerzen ist immer interdisziplinär und multimodal orientiert.

Sie beinhaltet die Aufklärung des Patienten über seine Erkrankung sowie die Beratung über medizinische sowie psycho-, physio- und ergotherapeutische Behandlungsverfahren, insbesondere die Eigentherapie.

Unsere Schmerztherapie integriert medikamentöse, physikalisch-physiotherapeutische, psychologische Elemente, aber auch alternative Heilverfahren (wie z. B. Akupunktur)  Kreativ- und Bewegungsgruppen sowie Sozialberatung.

Ziele sind

  • allgemeine Schmerzreduktion
  • dem Patienten die aktive Bewältigung der verbleibenden Schmerzen zu ermöglichen
  • den Patienten bei der Wiedereingliederung in den Beruf zu unterstützen
  • Verbesserung der Lebensqualität

Chronische Schmerzpatienten haben meist schon vielfältige diagnostische und therapeutische Behandlungsangebote angenommen und sind dabei bezüglich ihrer Krankheit häufig auf Unverständnis, fehlende Akzeptanz und Ablehnung gestoßen. Grundsatz unserer Behandlung ist hingegen die wertfreie Akzeptanz der Problematik sowie die Empathie im Umgang mit den Problemen

Wir sind für Ihre Genesung da!

Unser Behandlungskonzept der spezialisierten Akutmedizin für chronische Schmerzen

  • Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten
  • Unser multimodales und ganzheitliches Behandlungskonzept
  • Überprüfung und Ergänzung sowie gegebenenfalls Aktualisierung und Präzisierung der somatischen (körperlichen) und psychischen Diagnosen
     
  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit mit Aufstellung eines individuellen Trainingsplans
     
  • Abklärung der somatischen, psychischen und sozialen Bedingungen der Schmerzerkrankung (=bio-psychosoziales Schmerzmodell)
     
  • Verminderung der schmerzbedingten körperlichen Einschränkungen
     
  • psychologische Einzel- und Gruppentherapie für jeden Patienten
     
  • Biofeedbacktraining
     
  • Aufklärung über individuelle Mechanismen der Entstehung der Schmerzkrankheit
     
  • Aufklärung und Beratung über medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlungsverfahren zur Selbstbehandlung und Eigenkontrolle
     
  • Abklärung und Beratung hinsichtlich der verbliebenen körperlichen Leistungsfähigkeit und psychischen Belastbarkeit am bisherigen Arbeitsplatz. Gegebenenfalls Einleitung berufsfördernder Maßnahmen oder Umschulung
     
  • Aufklärung und Beratung bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
     
  • 24-h-Pflege und ärztliche Betreuung ist gewährleistet

Am Interdisziplinären Schmerzzentrum für chronische Schmerzen der m&i-Fachklinik Enzensberg stehen Ihnen folgende diagnostische und therapeutische Bausteine im Rahmen des multimodalen und ganzheitlichen Behandlungskonzeptes für Ihre individuelle Therapie zur Verfügung:

  • Vermittlung aktueller Erkenntnisse aus der Schmerzforschung als Instrument zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung
     
  • Psychotherapeutische Einzeltherapie und kognitiv-behaviorale Gruppentherapie u. a. mit Akzeptanz- und Commitmenttherapie, schmerzspezifische Entspannungstechniken, Stressbewältigung und Achtsamkeitsübungen
     
  • Psychologische Intervention bei Bedarf wie z. B. verhaltenstherapeutische Maßnahmen, neuropsychologische Diagnostik und Beratung, EMDR, hypnotherapeutsiche Interventionen,
    Imaginationstechniken, Selbstsicherheitstraining und verhaltensmedizinische Maßnahmen zur Re-Integration in Familie und Beruf
     
  • Biofeedback
     
  • Verhaltensorientierte Einzel-Physiotherapie, Sport- und Bewegungstherapie sowieTraining in der Gruppe nach fundierter Funktionsanalyse
     
  • Bei Indikation Massagetherapie, physikalische Maßnahmen und Bewegungstherapie im Wasser
     
  • Medikamentöse Schmerztherapie entsprechend den aktuellen Erkenntnissen der Schmerzforschung
     
  • Gezielte Injektionstherapie (ggf. Röntgenbildwandler gesteuert) bei Indikation
     
  • Therapeutisch geleitete Spaziergänge mit Hunden
     
  • Aromatherapie
     
  • Musiktherapie, Tanztherapie, Kreatives Malen
     
  • Sozialberatung (falls erforderlich)
     
  • Erarbeitung und Aufstellung eines individuellen kurz- bis mittelfristigen Behandlungskonzeptes mit konkreten Empfehlungen zur Eigen-/Weiterbehandlung
     
  • nach Behandlungsabschluss: Erstellen eines ausführlichen Berichtes über die Ergebnisse der interdisziplinären Einzelfalldiagnostik aus medizinischer, psychologischer und physiotherapeutischer Sicht mit Empfehlung für die Weiterbehandlung und Eigentherapie.

Schwerpunkte/Spezialisierungen bei chronischen Schmerzen

Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum für chronische Schmerzen an der m&i-Fachklinik Enzensberg ist auf folgende Schwerpunkte spezialisiert:

  • Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung chronischer Wirbelsäulenschmerzsyndrome unterschiedlicher Ursachen, sowie in der Behandlung von Patienten nach Bandscheiben- und anderen Wirbelsäulenoperationen.

  • Wir behandeln chronische Schmerzen des Bewegungsapparates im Bereich der Muskulatur, der Sehnen und des Bindegewebes

  • Chronische Kopfschmerzen, zum Beispiel Migräne, Spannungskopfschmerz, von Medikamenten ausgelöster Kopfschmerz, Gesichtsschmerz, Clusterkopfschmerz
  • Chronische Schmerzen nach Unfallschäden und als Operationsfolgen im Bereich der Nerven und Nervengeflechte

  • Chronische Schmerzen nach Amputation

  • Schmerzen in Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen

  • CRPS I + II (CRPS steht für Complex Regional Pain Syndrome = komplexes regionales Schmerzsyndrom. CRPS I wird häufig noch als Morbus Sudeck bezeichnet.

  • Fibromyalgie-Syndrom

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