Interview mit Dr. med. Klaus Klimczyk


Interview mit Dr. med. Klaus Klimczyk
Chefarzt Interdisziplinäres Schmerzzentrum, Fachklinik Enzensberg

Welche Bedeutung hat die FOCUS-Auszeichnung zu einem der besten Mediziner Deutschlands für Sie?
Ich bin stolz darauf, doch die Auszeichnung gehört nicht mir allein. Ich bin zwar der Kopf der Abteilung, aber eigentlich hat diese Anerkennung das ganze Team bekommen. Das multimodale Konzept unserer Schmerztherapie lebt von der Teamarbeit. Wenn wir keine engagierten Mitarbeiter haben, dann kann das nicht funktionieren. Die Auszeichnung zeigt, dass das, was wir machen Sinn ergibt und dass eine Schmerztherapie in der Fachklinik Enzensberg unseren Patienten hilft. Das tolle ist, dass wir das FOCUS-Siegel in den Bereichen Rückenschmerz und chronischer Schmerz bekommen haben und damit gleich zweifach ausgezeichnet wurden.


Was macht das Arbeiten in der Fachklinik Enzensberg und im Schmerzzentrum aus?
Die Mitarbeiter an der Fachklinik Enzensberg allgemein sind ein eingeschworenes Team. Die Stimmung in der gesamten Klinik ist wirklich gut und gerade das gibt uns die Energie, uns intensiv um unsere Patienten zu kümmern. Wir ziehen alle an einem Strang und das ist ein ganz wichtiger Aspekt damit die Arbeit Spaß macht. Viele der Mitarbeiter, die bei uns hospitieren sagen, dass es toll bei uns ist, dass wir ein tolles Team sind und sehr respektvoll miteinander umgehen. Viele sagen, dass gerade das der Grund ist, warum sie gerne bei uns anfangen möchten zu arbeiten. Das Besondere für uns Ärzte ist, dass wir ausreichend Zeit haben um uns auszutauschen. Das ist vor allem wichtig, weil wir aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen, uns so gegenseitig gut ergänzen und jeder sein Wissen einbringen kann. Wir haben vernünftig geregelte Arbeitszeiten und sind offen für verschiedene Arbeitszeitmodelle. Das Gemeinschaftliche und der Zusammenhalt unter den Ärzten des Schmerzzentrums steht im Vordergrund und bei Krankheit und Urlaub ist jeder bereit für den anderen einzustehen. Diese ganzen Vorzüge machen die Fachklinik Enzensberg in meinen Augen zu einem wirklich attraktiven Arbeitgeber. Das gilt nicht nur für Ärzte, sondern für alle Berufsgruppen bei uns.


Seit wann sind Sie im Schmerzzentrum der Fachklinik Enzensberg? Wie kamen Sie ins Schmerzzentrum?
Ich kam im Juli 1991 an die Fachklinik Enzensberg und wurde dort Oberarzt in der Abteilung Orthopädie/Unfallchirurgie. Hier spezialisierte ich mich auf Patienten, die neben starke Schmerzen auch psychische Probleme hatten und deren Besserung nicht wirklich Fortschritte machte. Ich war immer neugierig, warum sie diese Beschwerden hatten und bemüht, ihnen bestmöglich zu helfen. Um diese Patientengruppe aber noch gezielter behandeln zu können, haben wir ein ganzheitliches Konzept entwickelt und konnten das Schmerzzentrum im Juli 1999 mit zunächst 12 Betten und mir als leitendem Oberarzt eröffnen. Mittlerweile bin ich Chefarzt der Abteilung und wir betreuen rund 1.000 Patienten im Jahr, Tendenz steigend.


Was ist das Besondere am Schmerzzentrum der Fachklinik Enzensberg?
Das Besondere an unserem Behandlungskonzept ist, dass wir den Patienten ganzheitlich sehen. Körper und Seele können nicht getrennt voneinander betrachtet und behandelt werden, sondern nur gemeinsam. Das ist das Grundprinzip unserer multimodalen Schmerztherapie an der Fachklinik Enzensberg.

Hier können Sie das Interview downloaden.

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