Neues Bewegungsbad für eine Million Euro


21.10.2017

Hopfen am See Die Fachklinik Enzensberg hat ein neues Bewegungsbad. Rund eine Million Euro hat die Reha-Klinik in Hopfen am See in die Hand genommen und eines ihrer zwei Bewegungsbäder kernsaniert. Der Grund: Chlorid-Schäden am alten Becken.

1977 wurde das alte Becken im Haus drei der Fachklinik für spezialisierte Akutmedizin und medizinische Rehabilitation gebaut. Durch regelmäßige Wartungsarbeiten und viel Pflege konnte das Schwimmbecken rund 40 Jahre - anfangs von Kurgästen und anschließend von Patienten - genutzt werden.

Doch nun drang Chlor-Wasser durch die Fugen in den Beton und griff den Stahl und die Standfestigkeit des Beckens an. "Um unsere Patienten nicht zu gefährden, mussten wir handeln", sagt der Kaufmännische Direktor der Fachklinik Enzensberg, Hans Achatz. Rund eine Million Euro hat die Klinik in die Komplettsanierung investiert.

"Zusammen mit einer Spezialfirma für Beckenbau und Schwimmbadtechnik und ortsansässigen Firmen haben wir alles auf den neuesten Stand gebracht. Die komplette Schwimmbadtechnik, die Trinkwasser-Installation, die Lüftung aber auch Decken, Fließen, Fenster, Umkleiden und Duschen wurden komplett erneuert", sagt der Technische Direktor der Klinikgruppe Enzensberg Michael Holzmann. Ein halbes Jahr haben die Handwerker hierfür gebraucht. "Und", ergänzt Holzmann, " auch das Wasser ist High-Tech. Durch eine Spezial-Anlage benötigen wir bis zu 75 Prozent weniger Chemie für die Desinfektion. Natürliches Kochsalz und hochwirksame Aktivkohle sind der Schlüssel zur perfekten Wasserqualität. Somit gehört auch der typische Schwimmbad- beziehungsweise Chlorgeruch der Vergangenheit an. Außerdem wird durch die neue Technik der Energiebedarf deutlich reduziert".

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